Natur im Bild


Naturfotografie Heidi und Urs Jost
 

Thrakien, Nordostgriechenland, April / Mai 2019
Teil 3

Ismarida-See oder auch Mitrikou-See

Der Ismarida- oder auch Mitrikou-See  ist der einzige Süsswassersee in Thrakien und relativ klein und flach (max 1,5 m tief). Er ist über einen 5 km langen Kanal mit dem Meer verbunden. Besonders zum Vogelzug lassen sich hier sehr viele Vogelarten beobachten.

Beeindruckend war der grosse Trupp (sicher über 50 Tiere) von Rotfussfalken, welche uns während einer halben Stunde auf der Jagd nach Insekten um- und überflogen. Leider war das Licht so diesig, dass kaum ein vernünftiges Foto gelang.

In den sandigen Bereichen konnten wir verschiedene interessante Käfer und auch eine Sandboa beobachten. Neben beiden Landschildkrötenarten fanden wir auch eine Ringelnatter und Europäische Sumpfschildkröten. Erstaunt waren wir, als wir so weit weg von menschlichen Siedlungen eine ausgewachsenen Rotwangenschmuckschildkröte (Trachemys scripta elegans) beim sonnen überraschten. Diese Nordamerikanische Schildkrötenart hat also auch schon bis nach Thrakien geschafft  ...

Am Nachmittag haben wir während Stunden Bruchwasserläufer und eine Beutelmeise am Nest beobachtet und fotografiert.

 

Rötelfalke (Falco naumanni). Weibchen

Rötelfalke (Falco naumanni), Männchen

Rotfussfalke (Falco vespertinus), Männchen

Rotfussfalke (Falco vespertinus), Weibchen

Nachtreiher (Nycticorax nycticorax)

Erdbock (Neodorcadion bilineatum)

Feld-Sandlaufkäfer (Cincindela sp. campestris)

Europäische Sandboa (Eryx jaculus turcicus)

Europäische Sandboa (Eryx jaculus turcicus)

Früher Schilfjäger (Brachytron pratense)

Grosse Pechlibelle (Ischnura elegans)

Streifen-Ringelnatter (Natrix natrix persa)

Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis hellenica)

Bruchwasserläufer (Tringa glareola)

Bruchwasserläufer (Tringa glareola)

Bruchwasserläufer (Tringa glareola)

Bruchwasserläufer (Tringa glareola)

Bruchwasserläufer (Tringa glareola)

Bruchwasserläufer (Tringa glareola)

Beutelmeise (Remiz pendulinus

Beutelmeise (Remiz pendulinus

Beutelmeise (Remiz pendulinus

Turmfalke (Falco tinnunculus)


Avas-Schlucht / Potamostal

 

Blaue Federlibelle (Platycnemis pennipes)

Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens), Männchen

 

Schmetterlingshaft (Libelloides lacteus)

Wegerich-Scheckenfalter (Melitaea cinxia)

Kleiner Sonnenröschenbläuling (Aricia agestis)

Östliche Smaragdeidechse (Lacerta viridis merridionalis), Männchen

Wechselkröte (Bufotes viridis)


Schwarzkehliger Balkansteinschmetzer (Oenanthe hispanica melanoleuca

Kohlmeise (Parus major)

Kohlmeise (Parus major)

Kohlmeise (Parus major)

Rötelschwalbe (Cecropis daurica)


Porto Lagos

 

Fünfkantiger Frauenspiegel (Legousia pentagonia)

Wiedehopf (Upupa epops)

Wiedehopf (Upupa epops)

Waldohreule (Asio otus)

Östliche Eidechsennatter (Malpolon insignitus)

Östliche Eidechsennatter (Malpolon insignitus)

Rotkopfwürger (Lanius senator)

Seidenreiher (Egretta garzetta)

Austernfischer (Haematopus ostralegus)

Austernfischer (Haematopus ostralegus)

Rauchschwalbe (Hirundo rustica)

Fluss-Seeschwalbe (Sterna hirundo)

Fluss-Seeschwalbe (Sterna hirundo), Balzflug

Fluss-Seeschwalbe (Sterna hirundo)

Fluss-Seeschwalbe (Sterna hirundo)

Fluss-Seeschwalbe (Sterna hirundo)


Dadia

Der Nationalpark Dadia-Lefkimi-Soufli-Wald liegt am südöstlichen Ende der Rhodopen, an der Kreuzung von zwei Kontinenten und ist von aussergewöhnlicher ökologischer Bedeutung. Er ist geprägt durch ein reiches Habitatmosaik in einem hügeligen Landschaftstyp und erstreckt sich über eine Fläche von 42 800 ha in der Präfektur Evros. Alte Wälder, felsige Erhebungen, im Wald verstreute Wiesen und Felder sowie viele Schluchten mit reichhaltiger Uferflora bieten eine Vielzahl von geeigneten Nist- und Nahrungshabitaten für viele verschiedene Arten. 

Das Gebiet wurde 2003 zum Nationalpark erklärt und befindet sich im Stadium der vorläufigen Anerkennung als Weltkulturerbe der UNESCO. Er ist ein seltenes Beispiel für die ökologisch verträgliche Koexistenz von Mensch und Natur. Tausende von Jahren menschlicher Besiedlung in Kombination mit geringer Intensität der Nutzung natürlicher Ressourcen haben zur Entwicklung eines reichen Lebensraummosaiks beigetragen, das der Schlüsselfaktor für den hohen Artenreichtum der Gegend ist.

Seine besondere geografische Lage trägt auch zur grossen Biodiversität des Parks bei, da hier europäische und asiatische Flora und Fauna zusammentreffen, wo mehrere europäische Arten ihre südlichen Expansionsgrenzen erreichen, während sie gleichzeitig die westlichste Grenze mehrerer asiatischer Arten bilden. Etwa 360-400 Pflanzenarten (darunter 25 Orchideen), 104 Schmetterlingsarten, 12-13 Amphibienarten, 29 Reptilienarten, 60-65 Säugetierarten (davon 24 Fledermausarten) und mehr als 200 Vogelarten finden sich in der Bereich des Nationalparks.

 

 

Würfelnatter (Natrix tessellata)

Würfelnatter (Natrix tessellata)

Wechselkröte (Bufotes viridis) gut getarnt

Wechselkröte (Bufotes viridis)

Europäisches Schlangenauge (Ophisops elegans)

Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe)

Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe)

Linienschwärmer (Hyles livornica)

Linienschwärmer (Hyles livornica)

 

Östliche Smaragdeidechse (Lacerta viridis merridionalis), Männchen

Springfrosch (Rana dalmatina)

Pillendreher (Scarabaeus cf. sacer)

Riesensmaragdeidechse (Lacerta  diplochondrodes dobrogica), juvenil

Thymian 

Hornkrautähnliches Johanniskraut 

Wegerich-Scheckenfalter (Melitaea cinxia), Paarung

Wegerich-Scheckenfalter (Melitaea cinxia), Paarung

 

 

 

Seefrosch (Pelophylax cf. ridibundus)

Kaspische Springnatter (Dolichophis caspius), juvenil

Kaspische Springnatter (Dolichophis caspius), juvenil

Kaspische Springnatter (Dolichophis caspius), juvenil

 

 

Ziegen-Geburtshilfe durch den Hirten

Beatmung des Zickleins durch den Hirten

 

Adonisröschen

Wiener Nachtpfauenauge (Saturnia pyri), Männchen

Wiener Nachtpfauenauge (Saturnia pyri), Männchen


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