Natur im Bild


Naturfotografie Heidi und Urs Jost
 

Wallis 31. Mai bis 02. Juni 2018

Das "Brücken-Wochenende" über Fronleichnam verbringen wir, wie auch schon, im Haus von Heidis Schwester Luzia in Leuk Stadt. Das Haus befindet sich mitten in einem Weinberg. Innert kürzester Zeit ist man in sehr unterschiedlichen Lebensräumen, wie der Felsensteppe, dem Pfynwald, den Auengebieten der Rohne oder dem Lötschental. Ziel unseres dreitägigen Aufenthaltes ist es, die vielfältige Schmetterlingsfauna des Wallis zu beobachten und zu fotografieren.

Felsensteppe bei Leuk

Die Pflanzengesellschaft der Walliser Felsensteppe gedeiht an den wärmsten und trockensten Stellen, auf steinigen Böden und sogar auf Fels. Sie setzt sich aus einer speziellen Flora und Fauna zusammen und erinnert an die grossen Steppengebiete des kontinentalen Asiens.

Kolkrabe (Corvus corax)

Kolkrabe (Corvus corax)

 

Zippammer (Emberiza cia)

Mauereidechse (Podarcis muralis)

Mauereidechse (Podarcis muralis)


Salgesch, Auenlandschaft Pfynwald

Das Schutzgebiet Pfynwald bildet das Kernstück des Regionalen Naturparks Pfyn-Finges. Seit 1997 steht der Pfynwald offiziell unter Schutz, nachdem er bereits 1963 in das KLN- Inventar (Inventar der zu erhaltenden Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung) aufgenommen wurde.
Zurecht, denn der Pfynwald ist nicht nur einer der grössten zusammenhängenden Föhrenwälder der Alpen. Er beheimatet auch eines der bedeutendsten Auenschutzgebiete der Schweiz und ist ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Mit seiner einzigartig vielfältigen Fauna & Flora ist er DER Biodiversitätshotspot des Regionalen Naturparks Pfyn-Finges.

 

  

  

Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros), Weibchen

Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros), Männchen

Gelber Alpenflechtenbär (Setina cf. aurita)

Sechsfleck-Widderchen (Zygaena filipendulae)

  

Veränderlicher Widderbock (Chlorophorus varius)

Veränderlicher Widderbock (Chlorophorus varius)

Mauereidechse (Podarcis muralis)

Himmelblauer Bläuling (Lysandra bellargus)

Himmelblauer Bläuling (Lysandra bellargus)

Langfühleriger Schmetterlingshaft (Libelloides longicornis)

Langfühleriger Schmetterlingshaft (Libelloides longicornis)

Kleiner Perlmuttfalter (Issoria lathonia)

Alexis-Bläuling (Glaucopsyche alexis)

Roter Scheckenfalter (Melitaea didyma)

Roter Scheckenfalter (Melitaea didyma)

 

 

cf. Argus-Bläuling (Plebejus cf. argus)

cf. Argus-Bläuling (Plebejus cf. argus)

Baumweißling  (Aporia crataegi)

Rotrandbär  (Diacrisia sannio), Männchen

Smaragdspanner (Thetidia smaragdaria)

Roter Scheckenfalter (Melitaea didyma), Raupe

Resedafalter  (Pontia daplidice)

Federgeistchen (Pterophorus pentadactyla)

 

Großer Wundklee-Bläuling (Polyommatus dorylas)

Violetter Waldbläulinmg (Cyaniris semiargus)


Salwald Mund

Salwald liegt auf einem schönen, sonnigen Plateau in den Meinimatte auf ca. 1'600 müM. Die magren, artenreichen Blumenwiesen bieten ideale Lebensräume für eine grosse, vielfältige Insektenfauna.

         Schopfige Traubenhyazinthe (Muscari comosum)

  

Scheck-Tageule (Euclidia mi)

Zwerg-Bläuling (Cupido minimus)

Brauner Feuerfalter (Lycaena tityrus), Männchen

Brauner Feuerfalter (Lycaena tityrus), Männchen

 

 

Wolfsmilch-Ringelspinner (Malacosoma castrensis)

Brommbeer-Zipfelfalter (Callophrys rubi)

Gebänderter Pinselkäfer (Trichius fasciatus)

Storchschnabel-Bläuling (Eumedonia eumedon)

Storchschnabel-Bläuling (Eumedonia eumedon)

Schwarzer Apollo (Parnassius mnemosyne)

Misteldrossel (Turdus viscivorus)

Misteldrossel (Turdus viscivorus)

  

Malven-Dickkopffalter (Carcharodus alceae)

Hartheu-Spanner (Siona lineata)

 

 

 

 

 


Lötschental

Das Lötschenta  im Oberwallis ist das grösste nördliche Seitental der Rhone. Es wird vom Fluss Lonza durchflossen und liegt im Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn-Gebiet der Berner Alpen, das als UNESCO-Weltnaturerbe unter Schutz steht. Die Lonza wird vom Langgletscher gespeist, der das Lötschental ostwärts abschliesst. Das Tal ist von mehr als zwanzig Dreitausendern umgeben.

Die Alpenflora des Lötschentals lässt sich in Vegetationsstufen gemäss der penninischen Höhenstufenfolge unterteilen. Diese ist bestimmt vom kontinental trockenen Klima der Westalpen. Das Lötschental wird geprägt von staudenbewachsenen Felsschuttfluren, alpinem Rasen, subalpinem Nadelgehölz und Zwergstrauchgesellschaften. Einen grossen Raum nehmen die Hochgebirgswälder ein. Sie setzen sich grösstenteils aus Lärchen und Fichten zusammen.

 

 

Libellen-Schmetterlingshaft (Libelloides coccajus) und Violetter Waldbläulinmg (Cyaniris semiargus)

Libellen-Schmetterlingshaft (Libelloides coccajus)

Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea athalia), Rauppe

Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea athalia), Rauppe

Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea athalia)

Schwarzer Apollo (Parnassius mnemosyne)

Schwarzer Apollo (Parnassius mnemosyne)

Apion frumentarium

  

Feld-Sandlaufkäfer (Cicindela campestris)

Heidespanner  (Ematurga atomaria)

Silberfleck-Perlmuttfalter (Boloria euphrosyne)

Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea athalia)