Natur im Bild


Naturfotografie Heidi und Urs Jost
 

Wallis 29. Juli bis 04. August 2018

Die Woche mit dem Nationalfeiertag (1. August) verbringen wir, wie auch schon, im Haus von Heidis Schwester Luzia in Leuk. Das Haus befindet sich mitten in einem Weinberg. Innert kürzester Zeit ist man in sehr unterschiedlichen Lebensräumen, wie der Felsensteppe, dem Pfynwald, den Auengebieten der Rohne, in Bürchen, dem Valle d'Annivier oder dem Turtmanntal. Die Anreise ins Simplongebiet dauert etwas länger, ist aber in den Ferien problemlos zu machen. Ziel unseres Aufenthaltes ist es, die vielfältige Schmetterlingsfauna des Wallis zu beobachten und zu fotografieren.


Simplongebiet

Das Simplongebiet erstreckt sich vom Kanton Wallis (Brig 684 m) über die Passhöhe (2009 m) hinunter nach Gondo (855 m) bis nach Italien und beinhaltet als Mittelpunkt den Monte Leone mit einer Höhe von 3553 m. 

Wir fahren über die Passhöhe nach Mondo und von dort ins Zwischenbergtal. Das Zwischbergental befindet sich wie auf der Simplon-Südseite. Es ist ein wildromantisches unbewohntes Tal und liegt eingeklemmt zwischen hohen Bergen. Durch das Tal fliesst der Fluss „Grosses Wasser“. Das Zwischbergental liegt auf einer Höhe von 1359 m (Zwischbergen) bis 1851 m (Gmeinalp).
Was die Vegetation des Zwischbergentals anbelangt, handelt es sich hier um lichten Lärchenwald durchsetzt mit Felspartien und mageren Bergwiesen. Zuhinterst im Tal auf 1851 m liegt die Gmeinalp, welche im Sommer durch Kühe beweidet wird.
Das Zwischbergental hat eine sonnige und eine schattige Talseite. Auf der schattigen Seite ist feuchtere Vegetation vorhanden. Hier findet man viele Farne und andere Pflanzen, die auf feuchten Standorten gedeihen wie beispielsweise der Alpendost. An Ufernähe des „Grossen Wassers“ wachsen Zwergerlenbüsche.

 

Darwin's Wiesenvögelchen (Coenonympha darwiniana

Moschusbock (Aromia moschata)

Moschusbock (Aromia moschata)

Dukatenfalter (Lycaena virgaureae)

Dukatenfalter (Lycaena virgaureae)

Schönbär (Callimorpha dominula)

Schönbär (Callimorpha dominula)

Schönbär (Callimorpha dominula)

Gebirgsgrashüpfer (Stauroderus scalaris), Weibchen,

 

Bergwald-Mohrenfalter (Erebia euryale)

Silbergrüner Bläuling (Lysandra coridon), Männchen

Silbergrüner Bläuling (Lysandra coridon), Männchen

Silbergrüner Bläuling (Lysandra coridon), Männchen

Mittlerer Perlmuttfalter (Fabriciana niobe)

Thymian-Widderchen (Zygaena purpuralis)

Steinkleebläuling (Polyommatus dorylas)

Darwin's Wiesenvögelchen (Coenonympha darwiniana)

Darwin's Wiesenvögelchen (Coenonympha darwiniana)

Grosses Fünffleck-Widderchen (Zygaena lonicerae)

 

Labkrautschwärmer (Hyles gallii), Raupe

Labkrautschwärmer (Hyles gallii)

Labkrautschwärmer (Hyles gallii)


Salgesch, Auenlandschaft Pfynwald

Das Schutzgebiet Pfynwald bildet das Kernstück des Regionalen Naturparks Pfyn-Finges. Seit 1997 steht der Pfynwald offiziell unter Schutz, nachdem er bereits 1963 in das KLN- Inventar (Inventar der zu erhaltenden Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung) aufgenommen wurde.
Zurecht, denn der Pfynwald ist nicht nur einer der grössten zusammenhängenden Föhrenwälder der Alpen. Er beheimatet auch eines der bedeutendsten Auenschutzgebiete der Schweiz und ist ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Mit seiner einzigartig vielfältigen Fauna & Flora ist er DER Biodiversitätshotspot des Regionalen Naturparks Pfyn-Finges.

 

 

Kaisermantel (Argynnis paphia)

Holzbiene (Xylocopa sp.)  

Kaisermantel (Argynnis paphia)

Schwarze Heidelibelle (Sympetrum danae), Männchen

Blauauge (Minois dryas)

Blauschwarzer Eisvogel (Limenitis reducta)

Vierpunkt-Flechtenbärchen  (Lithosia quadra), Weibchen,

Distelfalter (Vanessa cardui)

Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus)

Argus-Bläuling (Plebeius argus)

Argus-Bläuling (Plebeius argus)

Argus-Bläuling (Plebeius argus), abnorme Fabvariante

Esparsetten-Widderchen (Zygaena carniolica)

Esparsetten-Widderchen (Zygaena carniolica)

Esparsetten-Widderchen (Zygaena carniolica)

Weissdolch-Bläuling (Polyommatus damon)

Resedafalter (Pontia daplidice)

          Wespenspinne (Argiope bruennichi)

Roter Scheckenfalter (Melitaea didyma)

Roter Scheckenfalter (Melitaea didyma)


Bürchen / Moosalpregion

Bürchen liegt auf einem nach Westen gerichteten Plateau oberhalb von Visp beziehungsweise Raron. Die Ortsgrenze erstreckt sich dabei von Turtig im Talgrund auf 640  m ü. M. bis zum Violengratauf 2810  m ü. M. Im Süden und Osten grenzen die Ortschaften Visp, Zeneggen und Törbel an, von Westen und Norden sind es Raron und Unterbäch. Die Gemeindefläche beträgt 13,41 km², wobei lediglich 5,4 % als Siedlungsfläche genutzt werden. 55,3 % sind bewaldet und 25,7 % werden landwirtschaftlich genutzt. Die extensiv bewirtschafteten Alpweiden sind ideale Lebensräume für eine artenreichen Flora und Fauna. Besonders die Schmetterlingsfaune ist sehr arten- und individuenreich.

 

 

Bergwald-Mohrenfalter (Erebia euryale adyte)

Schweizer Schilernder Mohrenfalter (Erebia tyndarus)

Schweizer Schilernder Mohrenfalter (Erebia tyndarus)

Argus-Bläuling (Plebeius argus)

Violetter Silberfleck-Bläuling (Plebejus optilete)

Nicias-Bläuling (Aricia nicias), Männchen

Nicias-Bläuling (Aricia nicias), Männchen

 

Darwin's Wiesenvögelchen (Coenonympha darwiniana)

Bündner Scheckenfalter (Melitaea varia)

Bündner Scheckenfalter (Melitaea varia)

Brauner Feuerfalter (Lycaena tityrus subalpinus)

 

Silbergrüner Bläuling (Lysandra coridon), Männchen

Dukatenfalter (Lycaena virgaureae), Männchen

Hochalpen-Widderchen (Zygaena exulans)

Darwin's Wiesenvögelchen (Coenonympha darwiniana)

Kommafalter (Hesperia comma)

 

Mittlerer Perlmuttfalter (Fabriciana niobe)

Ähnlicher Perlmuttfalter (Boloria napaea)

Ähnlicher Perlmuttfalter (Boloria napaea)

Mittlerer Perlmuttfalter (Fabriciana niobe)

Kleiner Perlmuttfalter (Issoria lathonia)

Kleiner Perlmuttfalter (Issoria lathonia)

Kleiner Perlmuttfalter (Issoria lathonia)

Silbergrüner Bläuling (Lysandra coridon), Weibchen

Bergwald-Mohrenfalter (Erebia euryale adyte),

Darwin's Wiesenvögelchen (Coenonympha darwiniana)

Darwin's Wiesenvögelchen (Coenonympha darwiniana)

Alpen-Ringelspinner (Malacosoma alpicola), Männchen

Alpen-Ringelspinner (Malacosoma alpicola), Gelege

Mittlerer Perlmuttfalter (Fabriciana niobe)

Mittlerer Perlmuttfalter (Fabriciana niobe)


Felsensteppe bei Leuk

Die Walliser Felsensteppe liegt auf der südexponierten Sonnenseite des Rhonetales auf einer Höhe von 620 m bis ungefähr 1000 m und reicht von Jeizinen bis Leuk. Die Felsensteppe ist ein heisser, sehr trockener, steiniger Abhang mit spärlichen Niederschlägen. Die Felshänge sind durchzogen von mageren Alprasenflächen, sowie bebuschten und teils licht bewaldeten Stellen mit u. a. folgenden Pflanzen: Lärche, Flaumeiche, Wacholder, Berberitze, Birke, Haselstrauch, Felsenbirne, Schwarzdorn, Heckenkirsche, Salweide, Brombeere, Alpen Johannisbeere, Mittlerer Lärchensporn und Flaum-Fingerkraut wachsen.

Ausblick aus unserer Unterkunft in Leuk auf die Rhone und den Pfynwald

Südlicher Kurzgeschwänzter Bläuling (Cupido alcetas)

Blauauge (Minois dryas)

Blauer Eichen-Zipfelfalter  (Neozephyrus quercus)

Blauer Eichen-Zipfelfalter  (Neozephyrus quercus)

Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata)

 

Brombeer-Perlmuttfalter (Brenthis daphne)

Nierenfleck-Zipfelfalter (Thecla betulae)

Gottesanbeterin (Mantis religiosa)

Gottesanbeterin (Mantis religiosa)

Gottesanbeterin (Mantis religiosa)

Weisskernauge (Satyrus ferula), Weibchen

Silbergrüner Bläuling (Lysandra coridon), Männchen

Silbergrüner Bläuling (Lysandra coridon), Männchen

Silbergrüner Bläuling (Lysandra coridon), Männchen

Braunkolbiger Braundickkopffalter (Thymelicus sylvestris)

Esparsetten-Widderchen (Zygaena carniolica)

Esparsetten-Widderchen (Zygaena carniolica)

Senfweissling (Leptidea sinapis)

Waldbrettspiel (Pararge aegeria)

Kaisermantel (Argynnis paphia), Paarung


Turtmanntal

Das Turtmanntal ist ein einsames, im Winter verlassenes Tal. Es hat hier vereinzelte Ferienhäuser, welche während des Sommers bewohnt sind. Zum Turtmanntal gelangt man von Turtmann (628 m) aus via Unterems/Oberems der „Turtmänna“ entlang nach Gruben/Meiden (1818 m). Weil das Turtmanntal sehr abgelegen und nicht ständig besiedelt ist, ist hier die Natur noch weitgehend intakt und vom Menschen verschont geblieben. Die Vegetation besteht in tieferen Lagen aus lichtem Tannen-/Lärchenwäldern. Den Gewässern entlang findet man Zwergerlengebüsch. In Nähe der Waldgrenze folgen Wacholder- und Erikasträucher, weiter oben alpine Magerrasenvegetation.

 

Bergwald-Mohrenfalter (Erebia euryale adyte)

Bergwald-Mohrenfalter (Erebia euryale adyte)

Schweizer Schilernder Mohrenfalter (Erebia tyndarus)

Violetter Silberfleck-Bläuling (Plebejus optilete)

Violetter Silberfleck-Bläuling (Plebejus optilete)

Nicias-Bläuling (Aricia nicias), Männchen

Violetter Silberfleck-Bläuling (Agriades optilete), Nicias-Bläuling (Aricia nicias)

Nicias-Bläuling (Aricia nicias), Männchen

Großer Sonnenröschen-Bläuling (Aricia artaxerxes)

 

Veränderlicher Gebirgs-Blattspanner (Entephria caesiata)

Veränderlicher Gebirgs-Blattspanner (Entephria caesiata)

 

Violetter Wald-Bläuling (Cyaniris semiargus)

 

Grosses Fünffleck-Widderchen(Zygaena lonicerae), Paarung

Hochalpen-Apollo (Parnassius sacerdos), Weibchen

Hochalpen-Apollo (Parnassius sacerdos), Weibchen

Hochalpen-Apollo (Parnassius sacerdos), Weibchen


Val d'Annivier, Grimenz, Lac de Moiry

Das Val d’Anniviers führt von Sierre aus dem Fluss La Navisence entlang nach Vissoie, wo sich die Strasse verzweigt und in nördlicher Richtung nach St-Luc und nach Chandolin und auf der westlichen Seite nach Grimentz und von dort zum Lac de Moiry (2249 m) und in südlicher Richtung nach Zinal (1675 m) führt. Wir fahren via Grimmend zum Lac de Moiry. 

Staumauer zum Lac de Moiry 

Lac de Moiry

Alpengelbling (Colias phicomone)

 

Heller Alpenbläuling (Plebejus orbitulus), Weibchen

Heller Alpenbläuling (Plebejus orbitulus), Weibchen

Karstweissling (Pieris manni)

Ähnlicher Perlmuttfalter (Boloria napaea)

Ähnlicher Perlmuttfalter (Boloria napaea)

Ähnlicher Perlmuttfalter (Boloria napaea)

Alpen-Wiesenvögelchen (Coenonympha gardetta)

Alpen-Wiesenvögelchen (Coenonympha gardetta)

Dunkler Alpenbläuling (Agriades glandon), Männchen

Alpen-Ringelspinner (Malacosoma alpicola), Raupe

Alpen-Ringelspinner (Malacosoma alpicola), Weibchen

Alpen-Ringelspinner (Malacosoma alpicola), Männchen

Großer Perlmuttfalter (Argynnis aglaja

Alpen-Edelweiß (Leontopodium nivale subsp. alpinum)

 

 

 

Hochalpen-Perlmuttfalter (Boloria pales)

Dukatenfalter (Lycaena virgaureae), Männchen

Dukatenfalter (Lycaena virgaureae), Männchen

Storchschnabel-Bläuling (Eumedonia eumedon)

Hochalpen-Perlmuttfalter (Boloria pales)

Hochalpen-Perlmuttfalter (Boloria pales)

Mittlerer Perlmuttfalter (Fabriciana niobe)

Mittlerer Perlmuttfalter (Fabriciana niobe)

Mittlerer Perlmuttfalter (Fabriciana niobe)